Masters Of Cassel 27.12.2009

Während Hellforce auf der Bühne stehen, füllen sich die Reihen aber gleich ein wenig mehr, und wir bekommen ca. 70% des Hellforce Gigs mit. Auf den Anheizer des Masters of Cassel-Festivals hatte ich mich schon im Vorfeld des Festivals unheimlich gefreut, weil mir die Jungs damals während ihres kurzen wohl aber heftigen Maigastspiels (2009 - Power of Metal Festival) im K-19 aufgrund zeitlicher Verspätung bedauerlicherweise durch die Lappen gingen. Nun ja, man kann eben nicht alles haben! Dieses „Manko“ wird heute dafür um so mehr ausgeglichen. Hellforce, die Band um Burden of Grief-Basser Florian Bauer (diesmal an Mikro und Leadgitarre), erschafft mit ihrer Musik einen roh und direkt gespielten, fett auf’s Geweih hauenden, amtlich ballernden Oldschool Death/Thrash-Bastard, dessen häufig schnelles Tempo fast wie auf Kommando ein erstes halbes Dutzend eifriger Fans zum ekstatischen um die Wette headbangen in den Nachthallen bringt. Neben wie erwartet druckvollen Eigenkompositionen („Bloodbath“) weiß auch das bestens zum Hellforce-Material passende, flott gezockte, knüppelhart vorgetragene Cover des alten Sodom-Nackenwirbelzersetzers Outbreak of Evil zu gefallen, womit binnen kurzer Zeit ein erster kleiner Vorgeschmack auf’s kommende Programm gegeben ist. Die Stimmung steigt, das Bier mundet (- ok, bei mir war’s zunächst erstmal ne‘ Milch, ein Bier wird im späteren Verlauf des Abends noch gezischt); der überwiegende Teil aller frühzeitig anwesenden, die dem Hellforce-Gig beiwohn(t)en, ist zufrieden. Hellforce, danke für den guten Auftakt!

Toschi (Welcome to Hell)

facebook
youtube
reverbnation